Die
Mittelschule - eine seit über 20 Jahren erprobte Schulform!
In der Mittelschule werden Schülerinnen und Schüler
nach den Lehrplanbestimmungen des Realgymnasiums von AHS-Lehrkräften, Diplompädagoginnen und Diplompädagogen gemeinsam im
heterogenen Klassenverband unterrichtet.
Wir bieten:
ein
sehr gut ausgestattetes, modernes Schulhaus mit hellen Klassenräumen,
großzügigen Pausenhallen, Lift und vielen Nebenräumen.

Schulversuch
herterogene Beurteilung in Leistungsgruppenfächer von der 5. bis zur
7. Schulstufe
Integrationsklassen in welchen zusätzlich eine Sonderpädagogin
/ ein Sonderpädagoge die Kinder mit besonderen Bedürfnissen
unterstützt.
Reformpädagogische Schwerpunktklasse
PUK = Persönlichkeitsbildung
und Kompetenztraining
ist eine 'Verbindliche Übung' auf allen Schulstufen
dabei wird das bessere Erkennen der eigenen Kompetenzen (= Fähigkeiten
und Fertigkeiten) trainiert.
BUB = Bildungs- und Berufslaufbahnorientierung
ist eine 'Verbindliche Übung', angeboten auf der 8. Schulstufe:
sie soll auf die Nahtstelle zu weiterführenden Schulen oder den
Einstieg in die Arbeitswelt vorbereiten
Darüber
hinaus bieten wir an:
D
L P = Dual Language Program= Englisch als Arbeitssprache
Instrumentalmusik/Spielmusik
Informatik
Projektwochen - zur Unterstützung des handlungsorientierten
Unterrichts
Sommer- und Wintersportwochen - zur Ergänzung
des Sportunterrichts
Sprachreisen - um die erworbenen Sprachkenntnisse in der Praxis anzuwenden
Schülerliga - Fußball
Ein Buffet
ist vor Schulbeginn (7:45 - 8:00 Uhr) und zu den langen Pausenzeiten
geöffnet
Für Kinder, die wegen eines langen Schulweges zwischen dem Vormittagsunterricht
und dem Nachmittagsunterricht nicht nach Hause fahren können, gibt
es die Möglichkeiten
... einer Mittagsbetreuung mit mitgebrachter Jause - Aufsicht durch
eine Lehrkraft in der Klasse
... oder eines warmen Mittagessens im Hort gegen Entgelt (wird wöchentlich
in der Schule kassiert) mit anschließender Mittagsbetreuung in
der Klasse, wenn dies erforderlich ist.
NEU! Nachmittagsbetreuung mit
AUFGABENBETREUUNG durch das LERNQUADRAT.
Im Anschluss an die Mittelschule kann als 9. Pflichtschuljahr die
FMS = Fachmittelschule besucht werden - Angebot von 9 Fachbereichen.
Nachmittagsbetreuung
NEU! Nachmittagsbetreuung mit AUFGABENBETREUUNG durch
das LERNQUADRAT.
Seit dem Schuljahr 2012/13 wird in der NMS Steinergasse eine Nachmittagsbetreuung
mit Lernhilfe und AUfgabenbetreuung duch das LERNQUADRAT angeboten. Man kann
zwischen einen, zwei, drei oder vier Wochentagen wählen. Die Betreuung findet
von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 14 - 15.30 Uhr statt. Für die Zeit
vom Unterrichtsende bis zum Beginn der Nachmittagsbetreuung ist eine Mittagsaufsicht
durch die Schule möglich.
Zum Anmeldeformular!
nach
oben
Integration:
Die Integration fördert den sozialen Zusammenhalt und die persönliche
Entwicklung aller Kinder. In Integrationsklassen werden Kinder mit besonderen
Bedürfnissen in einer Klasse gemeinsam mit den anderen Kindern
unterrichtet und so profitiert die ganze Klasse sowohl im kognitiven
als auch im sozialen
Bereich.
In diesen Klassen werden die Kinder durch Pflichtschulpädagogen und/oder
AHS-Pädagogen und Sonderschulpädagogen unterrichtet. Derzeit
führen wir 5 Integrationsklassen an unserer Schule. Auch auf
der neunten Schulstufe - in einer unserer Fachmittelschulklassen
(FMS)
- gibt es eine
Integrationsklasse.
Grundsätzlich betreut werden die Kinder mit besonderen Bedürfnissen
in Integrationsklassen vom SPZ 23 (Sonderpädagogisches Zentrum).
Die Nahtstellenbetreuung erfolgt durch Frau Dipl. Päd. Romana Hollinsky.
Für die Integrationskinder stehen zusätzliche ambulante Stützsysteme
zur Verfügung, wie z.B. das Mobile Clearing Team, Mobiles Integrationsteam
für bewegungsauffällige Kinder, Mobile Lehrer für schwer-
und mehrfachbehinderte Kinder, usw.
Integrationsklassen
bieten also für alle Kinder die Möglichkeit,
ihrem Entwicklungsstand und ihren Interessen nach besonders individuell
gefördert zu werden.
Das sind unsere IntegrationslehrerInnen:
Reformpädagogischer Schwerpunkt:
Ab dem Schuljahr 2011/12 wird eine der drei ersten Klassen der Mittelschule
Steinergasse als
Reformpädagogische Schwerpunktklasse geführt.
In dieser Integrationsklasse arbeiten in der gesamten Unterrichtszeit
mindestens zwei Lehrpersonen mit den SchülerInnen.
Da sich Kinder sehr unterschiedlich entwickeln und daher auch mit unterschiedlichen
Erwartungen und Fähigkeiten in unsere Schule kommen, ist es uns
ein Anliegen, den Unterricht noch mehr an den Bedürfnissen der Kinder
zu orientieren.
Wir wollen dabei Elemente aus verschiedenen alternativen Lehrmethoden
in den Unterricht einfließen lassen:
Konkrete Vorhaben (und Unterscheidungsmerkmale zu den anderen Klassen)
sind zum Beispiel:
- Keine starre Stundeneinteilung in 50 Minuten – Einheiten
- Kurse und Ateliers nach den jeweiligen Bedürfnissen und Interessen
der SchülerInnen statt vorgegebener Unterrichtsstunden
- Reduktion des Frontalunterrichts (alle SchülerInnen werden zur
gleichen Zeit im gleichen Raum zu gleichem Inhalt unterrichtet) auf ein
Minimum
- Vermehrter fächerübergreifender Unterricht nach Themenschwerpunkten,
bei dem sich die Schülerinnen und Schüler auch unterschiedlich
intensiv mit einem Thema beschäftigen können.
- Die Arbeit der Kinder soll nach Möglichkeit selbst gesteuert sein,
das heißt die Kinder können aus einem Arbeitsprogramm wählen
(orientiert sich an unterrichtlichen Themenschwerpunkten), woran sie
gerade arbeiten wollen.
- Arbeitseinteilung nach zeitlich begrenzten Arbeitsplänen
- Zusätzlich zur verpflichtenden Beurteilungsform (Zeugnis) eine
Lernzielorientierte Beurteilung, die mit den SchülerInnen und Eltern
während des Schuljahres regelmäßig besprochen wird.
- Ein sehr kleines LehrerInnenteam arbeitet kontinuierlich in der Klasse
Durch dieses intensive
gemeinsame Arbeiten soll ein „familiäres“ Klima
entstehen, damit das Lernen Spaß macht!
Wir freuen uns schon auf das nächste Schuljahr!
Link: Wiener
reformpädagogische Mehrstufenklassen
Standortbezogenes
Förderkonzept
FÖRDERN ermöglicht, dass unsere Kinder in allen Lebens-
und Lernbereichen individuell in
ihrer Entwicklung professionell begleitet werden. Dadurch wachsen
sie zu selbstbewussten
jungen Menschen heran, die bestens auf die neuen Anforderungen in
unserer Gesellschaft und
Berufswelt vorbereitet werden.

Es bedarf einer besonderen Förderkultur, die versucht, Leistungsschwächen
der Schüler
entgegenzuwirken und besonderen Begabungen mehr Entwicklungsspielraum
zu lassen.
nach
oben
Im Regelunterricht:
Teamteaching:
Die zweite Lehrkraft kann sich je nach Bedarf den schwächeren oder
den begabteren Schülern
widmen, hierfür stehen auch Gruppenräume zur Verfügung.
Projektunterricht
Lehrausgänge werden Themenbezogen unternommen.
z.B.: Museen, Naschmarkt- Rallye, Carnuntum, Kino- und Theaterbesuche,
Exkursionen; Vieles wird ad hoc entschieden und ausgewählt.
Fächerübergreifendes Arbeiten
Alternative Lernformen statt Frontalunterricht
Einsatz von Meditationsmusik bei den Offenen Lernformen
Aufbereitung des Lernstoffes auf die Lerntypen ausgerichtet
Einsatz moderner Medien, z.B. des Computers
Kinesiologie
Eigenständige Arbeiten und deren Auswahl für die Portfolio-Mappe
Referate, sich selbst präsentieren können
Verschiedene Projekte (z.B. Märchenprojekte, Umweltprojekte,
usw.)
Drama -Pädagogik
Leseförderung:
Lesen ist die wichtigste Schlüsselqualifikation um sich Wissen
anzueignen und
wird in allen Unterrichtsgegenständen beachtet.
Durchführung eines Lesescreenings 2x im Jahr
Leseprogramme differenzieren
Schuleigene Bibliothek, in der sich die Kinder in den Pausen aufhalten,
Bücher
ausborgen und sich Themen für Projekte oder Referate suchen können.
Verbesserung der Ausdrucksweise, Sicherheit bei Diskussionsrunden,
fördert
die mündliche Darstellung von Berichten und Erlebnissen
Förderunterricht:
Betreut werden hier Kinder mit Lerndefiziten, Organisationsproblemen,
Leseschwächen,
LRS-Schwächen von einer speziell ausgebildeten Lehrerin.
Besonders wichtig ist uns hier die Betreuung der Schüler/innen der
Nahtstelle (Übertritt von
der Volksschule in die Sekundarstufe), damit sie mit all den neuen
Situationen und
Anforderungen umgehen lernen.
Gesetzte Förderschwerpunkte:
· Legastheniebetreuung
· Lerntypenbestimmung
· Lerntechniken
·
Leseförderung
· Lernbetreuung
· Materialienangebote
Auch heuer stehen Stunden für Deutsch als Zweitsprache (DAZ) zur
Verfügung.
Besucht werden diese Stunden von Schüler/innen mit nur geringen
sprachlichen
Kompetenzen, aber auch von Schüler/innen mit mangelnden oder
keinen Deutschkenntnissen,
die noch große Unterstützung brauchen.
Zusätzlich gibt es in jeder Schulstufe für alle Klassen eine
Wochenstunde gezielte Förderung
für Kinder, die Probleme mit der deutschen Sprache aufweisen.
English is fun
D L P
DUAL LANGUAGE PROGRAM
Im Sinne einer individuellen Begabten- und Interessensförderung
verwenden wir in
wenigstens zwei Klassen Englisch als Arbeitssprache in Geografie,
Geschichte, Biologie,
Musik,...
In den 4. Klassen werden Sprachreisen nach Malta angeboten.
Peer - Mediation:

An unserer Schule gibt es ein besonders engagiertes Peer - Mediationsteam.
Es besteht aus Schülerinnen und Schülern der Mittelschule
Steinergasse, die speziell in
Kommunikation, Konfliktmanagement und Mediation (= Streitschlichtung
mit Hilfe
einer/eines allparteilichen Dritten) ausgebildet wurden.
Dieses Team unterstützt andere SchülerInnen in Konfliktfällen
sehr erfolgreich dabei, eine
konstruktive Lösung zu finden mit der alle Beteiligten zufrieden
sind (Gewinner-Gewinner-
Lösung). So werden die sozialen Kompetenzen, das Selbstbewusstsein
und die
Eigenverantwortlichkeit unserer SchülerInnen gefördert.
Persönlichkeitsbildung und Kompetenztraining
Berufsorientierung:
Die Bedeutung der Berufsorientierung liegt darin, die persönlichen
Kompetenzen der
Jugendlichen für Bildungs- und Berufsentscheidung altersgemäß,
individuell und
systematisch zu fördern.
In der 1. und 2. Klasse erfolgt dies durch eine themenzentrierte,
fächerübergreifende
Bearbeitung berufsorientierter Inhalte (handlungs- und erlebnisorientiert).
In der 3.und 4. Klasse wird zusätzlich durch Realbegegnungen
auf die Arbeits- und
Berufswelt vorbereitet (z.B. Berufserkundungen, Betriebsbesichtigungen,
Besuch von
Berufsinformationsmessen, Einrichtungen der Arbeitsmarktverwaltung,
weiterführende
Bildungseinrichtungen, etc.)
Auf der 9. Schulstufe ist die berufliche Lebensplanung ein wesentlicher
Schwerpunkt.
Bei unseren berufspraktischen Tagen erproben die Schüler/innen ihre
eigenen Fähigkeiten,
Interessen und Fertigkeiten, um sich danach besser einschätzen zu
können.
Der Prozess der beruflichen Orientierung leistet einen wertvollen
Beitrag zur
Persönlichkeitsentwicklung.
Großen Zuspruch findet auch unser alljährlicher Informationsabend
für Schüler und Eltern, an
dem weitere Möglichkeiten für künftige Schulwahl
bzw. Berufslaufbahn aufgezeigt werden.
Weiters bietet unsere Bildungsberaterin, in Einzelgesprächen
eine wichtige Begleitfunktion
bei der Entscheidung der Berufs- oder Schulwahl.
Sportlicher Bereich:
Sportmotorische Tests und Muskelfunktionsproben zeigen den körperlichen
Zustand unserer
Schüler. Im Unterricht wird darauf speziell eingegangen und gefördert.
Der Turnunterricht wird sehr abwechslungsreich gestaltet: Bodenturnen,
Geräteturnen,
Ballspiele, …
Besonderen Anklang finden immer unsere Tanzstunden, sowohl bei
Mädchen
als auch bei
Buben, die mit eigenen Ideen ihre Choreografie zusammenstellen.
Großen Stellenwert hat auch die Teilnahme an diversen sportlichen
Aktivitäten.
.) Mariahilfer-Meile,
.) Cola-Marathon,…
In den 2. Klassen wird eine Wintersportwoche (mit Alpinschi- und
Snowboardkurs)
angeboten.
Gesunde Ernährung:
Die gesunde Ernährung ist für unsere Schüler von größter
Bedeutung. Falsche Ernährung lässt
uns nicht effizient lernen und trägt oft dazu bei, dass wir schneller
ermüden und abgeschlagen
wirken. Um dem vorzubeugen wird an unserer Schule in der 7. Schulstufe
ein
3-stündiger Unterricht über Ernährung und Haushalt
angeboten.
In den 10 Uhr- Pausen bieten oft Schüler einer Klasse frisch
vorbereitetes Obst an.
Der Elternverein veranstaltet in regelmäßigen Abständen
eine Obstjause.
Unseren Schülern steht in den Pausen ein Buffet zur Verfügung.
Kreativität:
Ihre Kreativität und Phantasie können heuer unsere Schüler
wieder unter Beweis stellen. Die
1. Klasse wird für unsere Besucher ein englisches Theaterstück
einstudieren. Die Kulissen
und Kleidungsstücke werden selbst im Werk- und Zeichenunterricht
hergestellt.
Im Rahmen des Werkunterrichtes wird bereits fleißig für
eine Teilnahme am
Weihnachtsmarkt in vielen Klassen gearbeitet. Die Schüler/innen
dürfen ihre eigenen
Kreationen darbieten.
Fachmittelschule:
Ziele:
·
Jugendliche sollen in die Lage versetzt werden, Entscheidungen über
einen Übertritt in
weiterführende Schulen bzw. über den Einstieg in eine
Berufsausbildung
selbstbestimmter zu treffen
·
in Hinblick auf eine zukünftige eigenverantwortete Lebensplanung
sollen Jugendliche
eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten besser erkennen lernen
· eine qualitative Verbesserung der Allgemeinbildung
· direkte Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt
·
Information über berufliche Ausbildungswege und Bildungsabschlüsse,
Einblick in
Oberstufenanforderungen
Ein individuell förderliches Lernklima vermeidet Demotivation und
knüpft an den Stärken der
Schüler/innen an. Die Motivation der Lernenden steigert sich
durch neue Lehr-
· eine qualitative Verbesserung der Allgemeinbildung
· direkte Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt
·
Information über berufliche Ausbildungswege und Bildungsabschlüsse,
Einblick in
Oberstufenanforderungen
Ein individuell förderliches Lernklima vermeidet Demotivation
und knüpft an den Stärken der
Schüler/innen an. Die Motivation der Lernenden steigert sich
durch neue Lehr- und
Lernmethoden, die an unserer Schule seit einigen Jahren angewandt
werden.
Zusammenstellung
des Textes: Direktor Wolfgang Höbartner
und Astrid Lammer unter
Mithilfe von Renate Schertler, Ingrid Pointner, Christine Pollack, Erika
Pain, Christoph
Gellert
Überarbeitung und Aktualisierung: 2008/09 August Pain
Dieses „Standortbezogene Förderkonzept“ wird laufend
aktualisiert und ergänzt!